• Burnout - erschoepft und ausgebrannt

Hilfe bei Burnout –

Du fühlst dich müde, erschöpft und ausgebrannt?


Burnout: Was genau ist das?

Wenn du dich in einem länger anhaltenden körperlichen und emotionalen Erschöpfungszustand mit nicht klar definierbaren Krankheitszeichen befindest, dann ist von einem Burnout auszugehen.

Nicht immer spielen die Arbeitsbedingungen für die Entstehung eines Erschöpfungs-Zustandes eine Rolle.

Beruflicher Stress, aber auch private Konflikte und nicht zuletzt auch die eigene Persönlichkeit können zu einem Gefühl der chronischen Überlastung und dem Gefühl des Ausgebrannt-seins führen.

Ursache dieses Erschöpfungs-Zustandes können sein:

  • zu wenig Freizeit – zu viel Arbeit (fehlende Work-Live-Balance)
  • Verrichten von Arbeiten, denen man nicht gewachsen ist oder welche keine Freude machen
  • hoher Druck von Außen durch unerfüllbare Anforderungen
  • stark wechselnde Arbeitszeiten, Schichtdienste
  • schlechtes Betriebsklima/ Mobbing
  • Angst um den Arbeitsplatz
  • Ausbleibende Erfolgserlebnisse, mangelnde Wertschätzung von Anderen
  • Überforderungen durch zu hohe Ansprüche an sich selbst

Aber auch die Persönlichkeit spielt eine Rolle:

Menschen, die hohe Ansprüche an sich selbst stellen, sind häufiger betroffen. Sie wollen alle Aufgaben perfekt erledigen, sind jedoch mit ihren Leistungen seltenst zufrieden. Meist ist ihr Selbstwertgefühl nur schwach ausgeprägt. Kränkungen, Enttäuschungen oder Frust sind für sie nur schwer auszuhalten.

Dazu kommt noch ein großes Harmoniebedürfnis und der Wunsch, von allen geliebt und akzeptiert werden. Für sie ist es fast unmöglich „Nein“ zu sagen. Lieber erledigen sie alles selber als Kompromisse einzugehen oder Aufgaben abzugeben. Sie leisten/ geben viel – oft mit dem Gefühl, keine entsprechende Gegenleistung zu erhalten. Vielen fehlt die nötige sachliche Distanz zu ihrer Arbeit – im Gegenteil: sie identifizieren sich sehr stark mit ihrer Arbeit und ihrem beruflichen Erfolg. Misserfolge treffen sie bis ins Innerste.

Ebenfalls wichtig: Das private Umfeld

Doch nicht nur der Beruf spielt eine Rolle. Auch private Schwierigkeiten können bei Burnout eine Rolle spielen – insbesondere dann, wenn nur wenig Unterstützung durch Partner, Freunde oder Familie vorhanden ist.

Die Symptome eines Burnout sind unterschiedlich:

Burnout und ausgebrannt

Anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung: Die Betroffenen haben den Eindruck, ihre täglichen Aufgaben nicht mehr bewältigen zu können, sie fühlen sich überfordert, ausgebrannt, erschöpft und müde. Sie benötigen immer mehr Ruhepausen. Doch die Erholung hält nicht mehr so lange an wie gewohnt. Genügte früher ein freies Wochenende, um für die nächste Arbeitswoche Kräfte zu tanken, brauchen Burnout-Betroffene auf einmal deutlich mehr Zeit, bis sie wieder einsatzbereit sind. Manche nehmen sogar immer wieder Urlaubstage, um ihre Leistungsfähigkeit irgendwie aufrecht erhalten zu können. Vielen fällt es zunehmend schwer, nach der Arbeit „abzuschalten“. Die Probleme aus dem Berufsalltag nehmen sie mit in ihre Freizeit.

Nachlassende Leistungsfähigkeit: Die Arbeit gelingt nicht mehr so gut wie gewohnt. Es kommt zu Konzentrationsstörungen, Nervosität und Entscheidungsunfähigkeit. Fehler passieren. Die erhofften Erfolgserlebnisse bleiben aus. Oft versuchen die Betroffenen dann, noch genauer und angestrengter zu arbeiten, um gegenzusteuern – was ihnen noch mehr Kraft raubt. Die emotionale Belastbarkeit baut ab. Das Gefühl der Erschöpfung nimmt immer mehr zu.

Körperliche Symptome können sich bei Burnout einstellen, für die der Arzt keine organische Ursache findet, sogenannte psychosomatische Beschwerden. Zum Beispiel Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme oder Rückenschmerzen.

Rückzug: Viele Burnout-Betroffene igeln sich immer mehr ein. Sie geben Hobbies auf und vernachlässigen Partner und Freundeskreis.

Innere Leere, Sinnverlust: Die Freude am Alltag geht immer mehr verloren. Nichts macht mehr Spaß, alles ist anstrengend. Unzufriedenheit und Gleichgültigkeit machen sich breit. An die Stelle der ursprünglichen Begeisterungsfähigkeit tritt Zynismus, schließlich Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Die Betroffenen reagieren oft aggressiv, sind nahe am Wasser gebaut und im schlimmsten Fall entstehen im Laufe der Zeit weitere Ängste.

Durch die nachlassende Leistungs-/ Konzentrationsfähigkeit passieren vermehrt Fehler, was noch zusätzlich inneren Stress verursacht. Die körperlichen Signale werden übergangen – im Gegenteil: es wird versucht noch mehr/ besser zu arbeiten! So entsteht ein Teufelskreis!


Durchbreche diesen Kreislauf und
lerne, wieder auf deine eigenen Signale zu hören!

Ich unterstütze dich gerne dabei, damit du wieder in deine Kraft kommst!